Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern


 

Ditterswind mit Marbach, Gresselgrund

und Ueschersdorf

 

 

Evang.-Luth. Pfarramt Ditterswind - Gartenstraße 21 - 96126 Maroldsweisach

Impressum

Wir über uns

Hildegard Nicklaus zur Ehrenmesnerin ernannt

Im Mittelpunkt der jüngsten Weihnachtsfeier der Evang.-Luth. Kirchengemeinde im Ueschersdorfer Feuerwehrheim stand unzweifelhaft die Ehrung von Hildegard Nicklaus für ihre langjährigen und treuen Dienste als Mesnerin in dieser Kirchengemeinde. Pfarrer Wolfgang Scheidel überreichte ihr - zusammen mit der Vertrauensfrau des Kirchenvorstands Sybille Niggl - dazu die entsprechende Urkunde.

In seiner Laudatio stellte Scheidel fest, dass der genaue Zeitpunkt des Beginns ihrer Tätigkeit nicht festzustellen war, sodass man sich auf eine Ehrung mit dem Text „für den über 60jährigen Dienst als Mesnerin der Michaelskirche“ geeinigt hatte. Um einer frühzeitigen Aufkündigung des Dienstes nach Vollendung ihres

Ehrung für über 60 Jahre Mesnerdienst

75. Lebensjahres im kommenden Kalenderjahr zuvorzukommen, sprach man ihr die gleichzeitige „Ernennung zur Ehrenmesnerin auf Lebenszeit“ aus.

Hildegard Nicklaus war von der Auszeichnung völlig überrascht, denn alle Beteiligten hatten „dichtgehalten“. Die Geehrte selbst sagte, dass sie dank der immerwährenden Unterstützung durch ihren Ehemann Edgar immer schon ein Mesnerehepaar gewesen seien, das alle anfallenden Arbeiten gemeinsam und durch gegenseitige Hilfeleistung gemeistert haben. Nach dem Tod ihres Gatten erhält sie tatkräftigen Beistand unter anderem von ihrem Sohn und hilfsbereiten Dorfbewohnern, sodass sie das Mesnerinnenamt auch weiterhin in gewohnter Zuverlässigkeit ausüben kann.

Als zusätzliche Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag erhielt Hildegard Nicklaus noch ein Büchlein mit Luthers Tischreden sowie einen Präsentkorb als Zeichen der Wertschätzung seitens der Kirchengemeinde Ueschersdorf. An die Dorfbewohner richtete sie den Wunsch, diese mögen auch weiterhin fleißig den Gottesdienst besuchen, damit sie - wie die Geehrte betonte - nicht arbeitslos werde.

Text und Foto: Jens Fertinger

 

„Drei (B)Engel auf dem Dach“

Krippenspiel beim Familiengottesdienst

Im Mittelpunkt des jeweiligen Familiengottesdienstes in Ditterswind bzw. Ueschersdorf stand am Nachmittag des Heiligen Abends das musikalische Krippenspiel „Drei Engel auf dem Dach“ von Studierenden- und Stadionpfarrer Eugen Eckert und dem Komponisten Andreas Hantke. Die Geschichte handelt von Erzengel Gabriel, der vor einem Problem steht: Sein

Engelschor für den großen Auftritt klappt noch gar nicht, und einige Sänger stören auch noch permanent die Probe. Also schickt Gabriel die Störenfriede als Vorhut nach Bethlehem damit sie - unbemerkt natürlich - Maria und Josef ein wenig zur Hand gehen. Aus purer Langeweile verlassen sie dann doch verbotenerweise ihren Posten auf dem Dach, um den Hirten auf dem Felde die große Freude von dem neugeborenen Kind mitteilen zu können.

In beiden Gotteshäusern wurde der Altarraum zur Bühne, zum Ort des gespielten Geschehens umfunktioniert. In wochenlanger akribischer Probenarbeit hatten die Kinder das Stück einstudiert, der Chor intensiv geübt, bis dann endlich der Tag der öffentlichen Auftritte gekommen war. Als Solisten waren zudem Pfarrer Wolfgang Scheidel (Gitarre) und Lina Tuch (Saxofon) zu hören. Die ansprechende Inszenierung, bei der vor allem sprachliche Ausdrucksweise und Textsicherheit hervorstachen, wurde von den zahlreich erschienenen Gottesdienstbesuchern mit herzlichem Beifall belohnt.

Am Ende der Aufführung lobte Pfarrer Wolfgang Scheidel alle Akteure für deren zuverlässige Mitwirkung; insbesondere dankte er den beiden „Chefinnen“ Silvia Fischer und Lena Gagel für deren unermüdlichen Einsatz. - Unser Bild zeigt die Schlussszene in Ditterswind, bei der alle Teilnehmer am diesjährigen Krippenspiel noch einmal gemeinsam sangen und spielten.

Text und Foto: Jens Fertinger

„Es predigen Musik und Wort“ 

Musik aus der Lutherzeit

Mit „Musik aus der Lutherzeit“ hatte am vergangenen Sonntag, dem 30.12.2012 die Projektgruppe gleichen Namens einen Auftritt. Beim Gottesdienst umrahmte sie zum ersten Sonntag nach dem Christfest die Predigt in der hiesigen St. Nikolauskirche. Dabei erklangen die Stücke „Wie nun, ihr Herren“, „Es ist ein Ros’ entsprungen“, „Ein’ feste Burg“ und „Ich sag’ ade“. Interessant zu hören die zum Teil ungewohnten Instrumente, so die warmen Tonfarben aus Flöten, die in der Barock- und Renaissancezeit gang und gebe waren, und als besonderes „Schmankerl“ die beiden Krummhörner, wie sie zur Zeit Luthers üblich waren. Außergewöhnlich die frische, rhythmische Vortragsweise des wohl

bekanntesten Liedes aus der Feder von Martin Luther: „Ein’ feste Burg ist unser Gott“. Eine kleine Gruppe von Sängerinnen unterstützte die Instrumentalisten auf ihre Weise.

Text und Bild: Jens Fertinger